Zeitmanagement-Challenge: Teil 1 – Bewusst werden und Analysieren

Immerzu unter Zeitdruck stehen, sich gestresst und ausgelaugt fühlen, überfordert von den vielfältigen Aufgaben des Alltags und unzufrieden sein mit dem Leben im Allgemeinen – das muss nicht sein!

Der erste Schritt in die richtige Richtung ist schon getan, wenn Sie sich mit dem Problem beschäftigen und ernsthaft darüber nachdenken. Also nicht nur daran denken, wie schlimm alles ist, sondern aktiv über mögliche Veränderungen nachdenken.

Es ist wichtig, dass Sie die Ergebnisse diese Prozesses aufschreiben und damit eindeutig und schwarz auf weiß sichtbar machen. Ein weiterer Effekt des Niederschreibens ist, dass Sie später anhand Ihrer Aufzeichnungen nachprüfen können, ob sich etwas verändert hat.

Sie können sich am Ende dieses Artikels zwei Dokumente downloaden und diese für Ihre Aufzeichnungen nutzen. Das ist aber nicht unbedingt notwendig. Sie können natürlich auch eigene Vorlagen erstellen oder einfach auf ein leeres Blatt oder in ein Notizbuch schreiben.

Bewusst werden

Nehmen Sie sich 10 Minuten Zeit und denken über folgende Fragen nach. Schreien Sie in Ruhe Ihre Antworten zu den Fragen auf.

  • Was stört mich an meiner derzeitigen Situation?
    („zu wenig Zeit“ ist zu allgemein, schreiben Sie ganz konkrete Punkte auf wie z.B. ich verliere morgens immer soviel Zeit weil meine Tochter/mein Sohn nicht aufstehen will, ich muss jeden Abend kochen, die Wohnung ist unordentlich, mein Arbeitsweg ist zu lang, ich muss ständig Überstunden machen etc.)
  • Was fehlt mir in meinem jetzigen Alltag?
    (z.B. Zeit für mich selbst zum Ausspannen, Zeit für meine Kinder, Zeit für Sport, Zeit allein mit meinem Partner, Zeit für Freunde oder für mein Hobby)
  • Welche Art der Unterstützung/Entlastung wünsche ich mir?
    (z.B. jemand, der die Kinder von der Schule abholt oder bei den Hausaufgaben betreut, Hilfe im Haushalt, Arbeitsentlastung im Job, jemanden der mich motiviert)

Mit der Beantwortung dieser drei Fragen, haben Sie sich bereits bewusst gemacht, was Sie konkret stört und Sie haben sich Gedanken darüber gemacht, welche Art der Unterstützung Sie sich vorstellen können.
Vielleicht schweben Ihnen jetzt wo Sie die Antworten vor sich sehen, ja schon ein paar Ideen vor. Aber wir wollen nichts überstürzen.

Analysieren

Im nächsten Schritt heißt es nun, den eigenen Alltag analysieren. Es ist eine weitere Technik, um sich darüber bewusst zu werden, wie es eigentlich ganz konkret aussieht. Im vorbeifliegenden Alltag haben wir nämlich immer nur so ein Gefühl von wenig Zeit und viel Stress aber genau definieren können wir die einzelnen Faktoren, die dazu führen, nicht.

Jetzt heißt es, Zähne zusammenbeißen und mindestens fünf Tage – am besten jedoch eine Woche lang genau dokumentieren, was Sie wann (und mit wem) tun. Tragen Sie in einen Kalender, auf eine einfaches Blatt oder in die hier herunterzuladende Vorlage alles ein, was Sie an einem Tag vom Aufstehen bis zum Schlafengehen so alles machen und halten die Dauer jeder Tätigkeit fest. Bereits bestehende Routinen können Sie natürlich zusammenfassen (z.B. das Zähneputzen, Duschen, Anziehen am Morgen als „Morgenroutine“). Schreiben Sie aber wenigstens beim ersten mal auf, was die jeweilige, bereits bestehende Routine beinhaltet. Das wird in einem späteren Schritt noch relevant sein.

Das könnte für einen Tag zum Beispiel so aussehen:

Laden Sie sich gleich hier die beiden Vorlagen zu diesem Schritt herunter und fangen Sie gleich mit dem „Bewusst werden“ an. Am nächsten Tag kann es dann mit dem Blatt „Analysieren“ weitergehen.
Dokumentieren Sie Ihren Tag ganz akribisch und am besten fünf Tage bis eine Woche lang (es ist ja nicht jeder Tag gleich und besonders das Wochenende ist interessant). Vielleicht gehen Ihnen allein dabei schon ein paar Lichter auf. Aber selbst wenn nicht, keine Sorge, an dieser Stelle wird es in der nächsten Woche mit Schritt 2 weitergehen.

https://check-it.club/wp-content/uploads/2019/11/Zeitmanagement1_1.pdf

https://check-it.club/wp-content/uploads/2019/11/Zeitmanagement1_2.pdf

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