QUEEN OF FUCKING EVERYTHING – Rezension zum neuesten Buch von SABINE ASGODOM

Die Autorin:

Sabine Asgodom ist Journalistin, Rednerin, Trainerin, Unternehmerin und Autorin. Sie gibt Seminare und Workshops und bietet sogar eine eigenen Coaching-Ausbildung an. Sie steht auf den größten Bühnen Deutschlands und hält Vorträge zum Führen mit Seele, Storytelling, Empathie, Selbstbewusstsein und vielem mehr. 

Wer, wenn nicht sie, könnte Frauen dazu inspirieren, ihr Leben in die Hand zu nehmen und daraus genau das zu machen, was sie sich schon immer erträumt haben?

Der Inhalt

Wie der Titel es schon verrät, richtet sich das neueste Buch von Sabine Asgodom speziell an Frauen. Leider sind es nämlich immer noch größtenteils die Frauen, die ihre Bedürfnisse, Wünsche und Pläne zugunsten von Kindern, Familie oder auf Grund selbst auferlegter Beschränkungen zurückstellen. 

Die Folge davon ist, dass das Leben vieler Frauen einer Einbahnstraße ähnelt, in der sämtliche Wegweiser, die aus ihr hinausführen würden immer nur  aus HÄTTE, WÄRE, WENN und ABER bestehen.

Das erklärte Ziel des Buches ist es, die Leserinnen dazu zu inspirieren, ihr Selbstbewusstsein (neu) zu entdecken indem sich sie darüber bewusst werden, was sie wirklich wollen und dies auch klar kommunizieren. 

Sabine Asgodom nennt es das „Queensize-Leben“ in dem Frau sich ihrer Stärken und Schwächen bewusst ist, ein selbstbestimmtes Leben führt, Konflikte lösen, den Traumjob finden und sichtbar werden kann.

Neben ihren Erfahrungen als Coach nutzt die Autorin auch ihren eigenen Lebensweg, um ihren Leserinnen zu verdeutlichen, dass sie sich in jedem Moment ihres Lebens dazu entscheiden können, etwas zu ändern.

Zunächst wird an Praxisbeispielen erläutert, wie man sein eigenes Queensize-Leben überhaupt definiert. Mittels leicht verständlicher Übungen und Techniken findet man heraus, warum man eigentlich so ist wie man ist. Man erfährt, warum man einen Sinn in seinem Leben und Tun braucht und lernt, seinen Traumjob zu definieren, indem man sich seiner Motivatoren bewusst wird. 

Die Autorin führt aus, warum es überhaupt so etwas wie positive Emotionen gibt, weshalb Genuss uns glücklich macht, wieso wir anderen Menschen Freude bereiten sollten und wofür Dankbarkeit so wichtig ist. 

Und dann geht es natürlich noch um das Selbstbild, das man von sich hat und wie es ein schier unüberwindliches Hindernis bei der Erfüllung unserer Wünsche und Pläne darstellen kann. Es geht darum, die Herkunft dieses Bildes von uns selbst zu ergründen und zu überwinden und richtig zu stellen, was bisher schief gelaufen ist. 

Meine Meinung

Auch ich habe einen Weg hinter mir, der mir kein so positives Selbstbild und recht wenig Selbstbewusstsein bescherte. Durch einen Prozess natürlicher Reifung auf Grund mehr oder weniger guter Erfahrungen, ist es mir zum Großteil selbst gelungen, mich aus diesem Strudel aus Selbstzweifeln, Scham und erfolgloser Grübelei über den Sinn meines Lebens heraus zu manövrieren. 

Mich hat das Buch interessiert, weil ich sehen wollte, ob es nicht vielleicht noch etwas gibt, das mir auf dem Weg, den ich bereits beschritten habe, weitere Impulse und Inspiration bieten könnte. Genau das habe ich auch gefunden. 

Ich habe mich in vielem, was ich bereits gelernt und durchlebt hatte, bestätigt gefühlt und ich habe Neues gelernt – zum Beispiel, welches meine Motivatoren für ein erfülltes Berufsleben sind und wie mein Selbstbild derzeit ist. 
Besonders die Übung, mit der man seinen eigenen Stärken auf die Schliche kommen kann, hat mich nachhaltig beeindruckt und berührt. 

Als ich mich entschloss, diesen Blog zu beginnen und mich mit meinen Gedanken und Ideen der Öffentlichkeit zu präsentieren, bin ich schon über einen Schatten gesprungen – den der aus Selbstzweifeln, Angst vor Kritik und Zurückweisung bestand. 
Mit dem Start meiner zwei YouTube-Kanäle bin ich noch einen Schritt weiter gegangen. Ich habe  lange gezögert, da ich mir Sorgen darüber machte, dass ich zu alt, zu dick und zu hässlich sein könnte, um ich der Öffentlichkeit zu zeigen, dass ich nicht vernünftig reden könnte und sowieso nur Quark erzählen würde. 

Ich habe es trotzdem getan und Sabine Asgodom hat diesen Vorgang in ihrem Buch auf den Punkt gebracht. 
Um das Leben zu bekommen, das man sich wünscht, muss man etwas riskieren. Man muss riskieren, man selbst zu sein, sich zu mögen und anders zu sein.  Man muss sich selbst akzeptieren, sich Fehler zugestehen und aus ihnen lernen.

Ein sehr cooles Zitat, was ich mich aus dem Buch herausgeschrieben habe ist: „Wenn die Scham verschwindet, wächst die Freiheit.“

Sabine Asgodom in Queen of fucking everything

Sabine Asgodom spricht mit ihrem Buch vielen Frauen aus der Seele. Sie schreibt so authentisch und lebensnah, dass so gut wie jede Leserin, sich in dem Buch wiederfinden kann. Jede Leserin wird auch unterschiedlich viel daraus mitnehmen. Manch eine mag sich bestätigt fühlen, andere lernen etwas dazu und für einige wird das Buch eine Offenbarung sein. 

Für mich war es von allem ein bisschen und dazu noch sehr unterhaltsam. Ich kann somit eine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen.

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