Eine ungeplante Woche

Wir haben die 40. Kalenderwoche des Jahres 2019 und sie hat (für mich gerade überraschender Weise) einen Feiertag!
So einen Feiertag mitten in der Woche kann man im Arbeitsalltag schon mal vergessen. Na ja, nicht so wirklich. Ich habe mich schon auf den zusätzlichen freien Tag gefreut aber irgendwie habe ich ihn nicht so ganz ernst genommen. So fiel mir am Mittwochnachmittag auf dem Heimweg siedend heiß ein, dass ja am nächsten Tag die Geschäfte zu haben und ich noch keinen Plan, ob wir noch Brötchen fürs Frühstück oder irgendetwas daheim haben, aus dem sich ein Feiertagsessen zaubern ließe.

Da ich keine Lust hatte, meinen Partner anzurufen und ihn mir den Inhalt des Kühlschrankes, des Gefrierschrankes und des Vorratsschrankes aufzählen zu lassen, kaufte ich spontan das ein, von dem ich annahm, wir könnten es brauchen und ich könnte schon was daraus machen. In diesem Fall hat das sogar sehr gut geklappt, denn ich habe ein recht gutes Gedächtnis bzw. einen guten Überblick über unsere Vorräte und es gibt so einige Gerichte, die ich aus dem „Effeff“ koche und somit sämtliche Zutaten auswendig kenne.

Aber trotzdem….kennt Ihr solche Situationen auch? Ist es bei Euch vielleicht immer so?

Ich gebe zu, bei mir ist das nicht immer so. Diese völlige Ungeplantheit war einer stressigen Arbeitswoche geschuldet. Ich hatte einfach keinen Kopf dafür, könnte man sagen. Ich finde das auch überhaupt nicht schlimm – solange es nicht der Normalzustand ist.

Aber zwei Dinge kommen mir in so einer Situation sehr zugute.

  1. Eine vernünftige Vorratshaltung
  2. Ein Repertoire an Essens-Ideen bzw. Rezepten in meinem Kopf (oder wahlweise im Smartphone)

Was den Rest des Feiertages angeht, bin ich ganz entspannt, denn wir haben auch ein großes Repertoire an möglichen Aktivitäten für solche Tage. Sehr beliebt sind immer wieder: Ausschlafen, gemütlich Frühstücken, ein Spaziergang, etwas Sport, gemeinsam Kochen…

Und bevor sich jemand fragt, warum ich das mit der Wochenplanung, dem Einkaufen usw. alleine mache und nicht mein Partner übernimmt, hier schonmal ein Ausblick auf eines der kommenden Themen:
Wir führen unseren Haushalt gemeinsam. Jeder tut das, was ihm besonders liegt oder was er sogar gerne macht (bei mir Kochen, Einkaufen und Wäsche – ja wirklich!) und der Rest wird gemeinsam gemacht.

Apropos… gut organisiert zu sein, ist sehr beruhigend. Es ist wie ein stabiles Fundament auf dem der ganze Alltag ruhen kann. Und in der Ruhe liegt ja bekanntlich die Kraft.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.