Eine echte Herausforderung – die schwierigste Gewohnheit, die es gibt

Das Thema „Gute Gewohnheiten entwickeln“ begleitet mich ständig. Bei vielen Dingen ist es mir auch schon wirklich gut gelungen. Das wären zum Beispiel meine morgendliche Yogaeinheit wegen der ich jeden Morgen früher aufstehe, das konsequente Planen meiner täglichen Aufgaben, das abendliche Meditieren und noch einiges mehr.

Es gibt jedoch eine Gewohnheit, an der ich jeden Tag aufs neue scheitere. Sie ist nur ganz winzig und man denkt: „Ach, das ist doch locker zu schaffen.“. Denkste!

Das Interessante an dieser speziellen Gewohnheit ist, dass man das Scheitern oft erst später wahrnimmt bzw. es einem erst bewusst wird, wenn es längst zu spät ist.
Man hat kaum eine Chance es kommen zu sehen oder gar zu verhindern. Ja, man hat sogar gerade mal 10 Sekunden Zeit, es abzuwenden.
Wenn es dann passiert ist, wird einem klar, dass man wieder von neuem anfangen muss und das Komische daran ist, es macht einem gar nichts aus. Im Gegenteil – ich bin jedenfalls immer hochmotiviert, von vorne anzufangen.

Jetzt werdet ihr euch nun zu recht fragen, das das für eine ominöse Gewohnheit sein mag. Ich verrate es euch gerne und ich will euch ans Herz legen, selbst mit dieser Challenge zu beginnen. Ihr werdet es sicher nicht bereuen.

Die Herausforderung ist:

Eine Woche lang keinen einzigen negativen Gedanken zulassen

Sobald man sich erwischt, sich über den Autofahrer zu ärgern, der vor einem herumschleicht, unvermittelt bremst, nicht blinkt etc. oder über den Kollegen, der nicht auf seine Mails antwortet oder das schlechte Essen in der Kantine, ist es vorbei und die Wochenfrist beginnt von vorn.
Weil solche Gedanken aber ganz plötzlich da sind, gibt es eine Karenzzeit von 10 Sekunden. Wenn sie innerhalb dieser Zeit ihre negativen Gedanken bemerken und sofort stoppen, gilt die Challenge noch nicht als verloren.

Natürlich muss man dabei ganz ehrlich zu sich selbst sein. Die Challenge ist eigentlich kaum zu schaffen, wenn man nicht gerade in Urlaub ist und eine Woche lang alles läuft wie am Schnürchen. Aber darum geht es auch gar nicht.
Es geht eher darum, jeden Tag erneut mit dem Vorsatz zu beginnen, keine negativen Gedanken zuzulassen und darum, sich selbst dabei zu beobachten und zu erwischen.
Ihr werdet schnell merken, dass diese Challenge eine bestimmte Wirkung auf euch hat. Ihr werdet gelassener und eure Laune und Zufriedenheit wird sich erheblich verbessern.

Also los gehts! Probiert es aus. Ihr dürft mir gerne berichten, wie es euch gelingt, und was dabei mit euch passiert.

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